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Aus: Freundschafts - Echo 1 / 2018  

Mitteilungsblatt der Brandenburgischen Freundschaftsgesellschaft e. V. für Regionalverbände, Basisgruppen, Mitglieder und Sympathisanten

Unsere Gäste am 7./8. Mai in Potsdam:
Albina (Lehrerin) und Leonid (Oberfähnrich a. D.) Orlov

 

 

 

 

Das Ehepaar Orlov kommt mit einer Delegation des „Veteranenverbands der Westgruppe der Truppen“ anlässlich des Tages der Befreiung vom 7. bis 11. Mai nach Deutschland. Für das „Freundschaftsecho“ schrieben sie uns folgendes Grußwort: Anlässlich unseres bevorstehenden Aufenthalts auf gastfreundlichem deutschem Boden möchten wir, Albina und Leonid Orlov, Mitglieder des Regionalvereins Kaukasische Mineralnyje Vody des „Veteranenverbands der Westgruppe der Truppen“, alle Mitglieder der „Brandenburgischen Freundschaftsgesellschaft e. V.“ und des „Verbands zur Pflege der Traditionen der Nationalen Volksarmee und der Grenztruppen der DDR e. V.“ zum Tag der Befreiung vom Faschismus beglückwünschen. Mögen die siegreichen Tage des Jahres 45 im Gedächtnis des deutschen und des russischen Volkes nicht verblassen. Möge der Frieden stark, die Beziehungen zwischen unseren Ländern gutnachbarschaftlich sein und zwischen den Menschen gegenseitiges Verständnis herrschen. Ungeachtet unseres Alters ergeben wir Veteranen uns nicht den Jahren und schließen die Reihen fest. Wir wünschen Ihnen allen, sich Zielstrebigkeit, Mut und Wahrhaftigkeit zu erhalten! Möge das Schicksal Ihnen eine Vielzahl glücklicher Momente schenken! Möge Fortuna Sie nicht vergessen mit ihrer Aufmerksamkeit! Gesundheit Euch, teure Freunde, und Glück – einfaches, menschliches, warmes und lichtes!
Kaukasische Mineralnyje Vody, 21.04.2018                                                    Albina und Leonid Orlov

Gedenken an sowjetische Flieger

 

 

 

Vier Tage nach dem Osterfest trafen sich auf Einladung der Brandenburgischen Freundschaftsgesellschaft e.V. Eberswalde über 30 Teilnehmer zur Ehrung der verunglückten sowjetischen Piloten Hauptmann Boris Kapustin und Oberleutnant Juri Janow auf dem Sowjetischen Ehrenfriedhof. Die mutigen, heldenhaften und selbstlosen sowjetischen Piloten verließen ihr defektes Flugzeug am 6.4.1966 nicht über dichtbesiedeltem Gebiet von Berlin-Spandau, sondern steuerten es bis zum Stößensee. Dadurch konnten sie sich nicht mehr katapultieren. Sie opferten ihr junges Leben gelassen und verhinderten damit ein großes Unglück. Auf der Veranstaltung konnten wir Bürger aus Potsdam, Bernau und Eberswalde begrüßen. Sie alle haben sich die Zeit genommen, um an dieser Veranstaltung des Gedenkens teilzunehmen. Sie wollten mit ihrer Teilnahme den beiden sowjetischen Piloten für ihre heldenhafte menschliche Tat danken. Die Anwesenden waren der Meinung, dass diese Tat nie vergessen werden darf. Viele Teilnehmer, wie Dr. Wolfgang Ditting aus Potsdam, Dietmar Wünsche, Nonna Ivashschenko und Eleonora Polunina aus Bernau, waren auch in den Vorjahren stets dabei. Eine Gruppe Sympathisanten aus Bernau hat das erste Mal teilgenommen und war erfreut, dass dieses ehrende Gedenken an die Piloten über Jahre hinaus stattfindet. Auch in Rostow am Don wird jedes Jahr an die heldenhafte Tat der Piloten gedacht. Wie uns die Mitarbeiterin des Hauses der Offiziere in Rostow am Don, Marina Antipova, mitteilte, wurde der Tag des Gedenkens an die Piloten in der Halle des patriotischen Zentrums „Sieg“ schon am 2.4.2018 durchgeführt. An der dortigen eindrucksvollen Veranstaltung unter dem Motto „Damit wir uns erinnern“ nahmen ca. 300 Menschen teil. Auch in Zukunft werden wir gemeinsam daran arbeiten, das diese menschliche Tat nicht vergessen wird. Ein großes Dankeschön gilt allen Teilnehmern der Veranstaltung.                                                                       Waldemar Hickel

Die Freundschaftsgesellschaft Alt Ruppin lud ein zum Internationalen Frauentag 2018 als Kampf- und Feiertag zugleich

In "unserer" Gaststätte empfing mich bunter, heiterer Trubel. Besonders unsere russischen und ukrainischen Freunde strahlten das Besondere dieses Tages aus. Festlich gekleidet überbrachten sie ihre Glückwünsche mit Blumen und speziellen kulinarischen Kostbarkeiten, die auf der ohnehin reichlich gedeckten Tafel kaum Platz fanden. Ein altes Kampflied von der ersten großen Frauendemonstration in Amerika, vorgetragen von der Kabarettistin Jane Zahn, prägte die Stimmung. Zum Thema "Jenny Marx" hatte Barbara Hinz akribisch einen Vortrag erarbeitet, in dem sie ein eindrucksvolles Bild von dieser ungewöhnlichen Fau entwarf, die bereits vor 200 Jahren das Recht auf Teilhabe am Kampf zur Veränderung der rückständigen gesellschaftlichen Verhältnisse, das Recht auf Mitbestimmung, auf Mitgestaltung und auf Teilhabe an Verantwortung für neue Ideen und Forderungen mit Selbstverständlichkeit beanspruchte. Das stand jeglicher gesellschaftlicher Norm ihrer Zeit und damit auch ihren persönlichen Bedingungen entgegen. Gebildet und klug ertrug sie Mangel bis Not, materielle Abhängigkeit, Vertreibung und persönlichen Schmerz. (vier ihrer Kinder erlebten das Erwachsenenalter nicht, nur drei überlebten die Mutter). Wieviel Unterschied zeigt dieses Lebensbild doch zu unseren heutigen Bedingungen. Dennoch – das Grundproblem besteht noch immer. Gleichberechtigte ebenbürtige Inanspruchnahme gesellschaftlicher Mitbestimmung und Gestaltung sind für Frauen noch immer keineswegs eine Selbstverständlichkeit, nicht einmal in so entwickelten Ländern wie dem unseren (z. B. gleicher Lohn für gleiche Arbeit). Der Kampf um Menschenwürde überhaupt ist noch "ein weites Feld" im Weltmaßstab. Barbara Hinz erntete verdienten Beifall und große Anerkennung für die Auswahl des Themas und für ihren Vortrag.                                                                                   Elisabeth Cucher

Der Veteranenverband der Westgruppe der Truppen (WGT)

Der Verband wurde am 19.02.1994 als „Союз ветеранов Западной группы войск (ГСВГ)“ gegründet und am 25. März 1994 beim Justizministerium der Russischen Föderation registriert. Die Gründungskonferenz wurde vom Oberkommandierenden der WGT, Generaloberst Matwej Burlakow, der auch zum ersten Präsidenten des Verbandes gewählt wurde, eröffnet. Der Verband hat aktuell über 6000 Mitglieder und gliedert sich in 31 Regionalorganisationen. Seit 2013 ist Generaloberst a. D. Anton Wladimirowitsch Terentjew, letzter Stabschef und 1. Stellvertreter des Oberkommandierenden der WGT, Präsident des Veteranenverbands. Hauptziele des Verbands: - Pflege des Andenkens und der Traditionen der Westgruppe der Truppen - Realisierung des intellektuellen, schöpferischen und professionellen Potentials der Veteranen sowohl in ihrer dienstlichen Tätigkeit als auch im zivilen Leben - Förderung einer militärisch-patriotischen und internationalistischen Erziehung der Jugend - Unterstützung der Veteranen bei der Wahrnehmung ihrer ökonomischen, sozialen und anderen Rechte - Hilfe bei der Erhaltung historischer und kultureller Denkmäler Russlands sowie bei der Pflege von Begräbnisstätten gefallener Vaterlandsverteidiger auf russischem und deutschem Territorium. Traditionell besucht jedes Jahr anlässlich des Tages der Befreiung eine Delegation des Veteranenverbands Berlin und weitere deutsche Städte, wobei sie u. a. von den ostdeutschen Freundschaftsgesellschaften und den Regionalorganisationen des Verbandes zur Pflege der Traditionen der Nationalen Volksarmee und der Grenztruppen der DDR betreut werden.                                                                                     B. Muck

Von der Tätigkeit des Arbeitskreises "Sowjetische Ehrenmale und Friedhöfe"

 

 

 

Zubettungsstätte auf dem sowjetischen Ehrenfriedhof der Gemeinde Reitwein, Hatenower Weg, für die an der Oder bei Podelzig-Klessin geborgenen gefallenen Rotarmisten im Frühjahr 2018 (Foto: W. Ditting)

Auch im Jahre 2018 wurde und wird die Tätigkeit des Arbeitskreises hauptsächlich von der Suche nach Gräbern sowjetischer Bürger in Deutschland bestimmt. Die Anzahl diesbezüglicher Auskunftsersuchen bewegt sich auf anhaltend hohem Niveau. Nach 150 bearbeiteten Auskunftsersuchen 2017 erreichten uns in diesem Jahr bisher 35. Davon konnten in 3 Fällen die gesuchten Grabstätten eindeutig ermittelt werden. In 20 Fällen wurden Verewigungen der gefallenen bzw. verstorbenen Personen auf den dem Sterbeort nächstgelegenen Friedhöfen angeregt, weil die gesuchten Grabstätten entweder nicht vorhanden oder nicht nachweisbar sind. In 11 Fällen werden die Primärbegräbnisstätten in der Republik Polen ermittelt. In einem Fall konnten wir nicht helfen, weil das Auskunftsersuchen nur sehr ungenaue Hinweise auf den wahrscheinlichen Sterbe- und Begräbnisort enthielt. Die Unterstützung von Bürgern der Nachfolgestaaten der Sowjetunion bei der Suche nach den Gräbern ihrer Angehörigen und Freunde, die während des Krieges in Deutschland umgekommen sind, ist für die Mitglieder des Arbeitskreises eine moralische Verpflichtung von hohem Rang, für deren Erfüllung wir auch weiterhin unsere Kraft einsetzen werden. Dies sind wir den Toten und ihren Hinterbliebenen schuldig.                                                                                               W. Ditting

 

Der Verein ist eingetragen beim Amtsgericht Potsdam mit der Nr. VR 412 und vom Finanzamt mit der Steuer-Nr. 046/141/00074 als gemeinnützig anerkannt. Bankverbindung: Mittelbrand. Spk. IBAN: DE09 16050000 3503000096 BIC: WELADED1PMB ViSdP: Bernd Muck, Vorsitzender BFG e. V. ber.mu@web.de http://www.bfg-ev.org

 

Aus: Freundschafts - Echo 1 / 2015

  Mitteilungsblatt der Brandenburgischen Freundschaftsgesellschaft e. V. für Regionalverbände, Basisgruppen, Mitglieder und Sympathisanten

70. Jahrestag der Befreiung vom Hitlerfaschismus

 

Kranzniederlegung am 8. Mai 2015 am Sowjetischen Ehrenmal in Potsdam am Bassinplatz

Die Mitglieder der BFG e. V. beteiligen sich in ihren Wohnorten aktiv an den Gedenkfeiern Die Gedenkfeier in Potsdam zum diesjährigen besonderen Jubiläum wird von unserem Verein (Federführung) zusammen mit der Stadtverwaltung und in Kooperation mit dem Verein „SEMLJAKI“ organisiert. Ihre Teilnahme zugesagt haben bereits Minister Jörg Vogelsänger (in Vertretung des Ministerpräsidenten), Landtagspräsidentin Britta Stark, Staatssekretär Dr. Ronald Pienkny (MJEV), Matthias Platzeck (Vorsitzender Deutsch-Russisches Forum), Generaloberst a. D. Alexander N. Kostin (Veteranenverband der WGT), Vertreter der Botschaften der Russischen Föderation, der Republik Belarus und der Ukraine, die Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung Birgit Müller, Marie-Luise von Halem (Bündnis 90/Die Grünen), Generalsuperintendentin Heilgard Asmus (Sprengel Potsdam). Die Eröffnungsansprache wird Oberbürgermeister Jann Jakobs halten. Auch wenn das Gedenken konkret den 680 hier am Ehrenfriedhof beigesetzten Rotarmisten, stellvertretend für die über 27 Millionen im zweiten Weltkrieg umgekommenen Sowjetbürger, gewidmet ist, geht es doch vor allem um die Beendigung gegenwärtiger sowie um die Verhinderung künftiger Kriege. Dabei sollte Deutschland mehr noch als bisher eine aktive Rolle als Vermittler zwischen Konfliktparteien spielen.                                           Bernd Muck, Vorsitzender BFG e. V.

Eine erweiterte Frauentagsveranstaltung

Am 16. März 2015 führte die Basisgruppe Alt Ruppin der Brandenburgischen Freund-schaftsgesellschaft e.V. eine erweiterte Frauentagsveranstaltung durch. Erweitert deshalb, weil wir neben der Würdigung unserer Frauen alle interessierten Bürger zur Diskussion über die Zusammenhänge der politischen, wirtschaftlichen und militärischen Krise in der Ukraine eingeladen hatten. Wir waren sehr überrascht, dass insgesamt 44 Interessierte aus verschiedenen Orten des Kreises Neuruppin sowie aus Wittstock unserer Einladung gefolgt waren. Unter den Teilnehmern waren auch unsere ukrainischen Freunde. Die Bedeutung dieser Veranstal-tung wurde auch dadurch unterstrichen, dass wir ab den 90er Jahren so viele Pakete mit Hilfsgütern an ein Kinderheim in der Ukraine geschickt hatten. Weil der von uns eingeladene Referent, Herr Manfred Schünemann, kurzfristig erkrankte und deshalb absagen musste, übernahmen die Freunde Barbara Hinz und Rudolf Menzel die Leitung der Diskussion. Nach Informationen von Barbara Hinz zur Entstehung der Ukraine im 11. Jahrhundert und den Ausführungen von Rudolf Menzel zur Entstehung und Entwicklung der aktuellen Situation wurde angeregt diskutiert. Unsere ukrainischen Freunde schilderten mit bewegten Worten, wie sie diesen Konflikt sehen und vor allem, wie er sich bis in ihre Familien auswirkt. Es war eine sehr sachliche, konstruktive und offene Diskussion. Der Verlauf der zweistündigen Veranstaltung zeigte uns, dass es ein sehr großes Bedürfnis nach einem Austausch über dieses brisante Thema gibt. Bei Kaffee und Kuchen sowie belegten Brötchen verging die Zeit viel zu schnell. Ein ganz großes Dankeschön gebührt allen, die mithalfen, diese Veranstaltung so interessant zu gestalten. Da unser Referent angeboten hat, seinen ursprünglich geplanten Vortrag nachzuholen, wollen wir versuchen, anlässlich des 70.Jahrestages der Befreiung mit ihm eine ähnliche Veranstaltung am 6. Mai in einem größeren Raum durchzuführen.
Gerda Menzel-Bismark

Aus der Tätigkeit des Arbeitskreises „Sowjetische Ehrenmale und Friedhöfe“

Der Arbeitskreis hat 2014/15 die Arbeit an seinen langfristigen Aufgabenkomplexen mit folgenden Ergebnissen fortgesetzt:
1. 2014 wurden insgesamt 152 Auskunftsersuchen nach Gräbern von Sowjetbürgern in Deutschland bearbeitet. In 20 Fällen konnten die gesuchten Grabstätten nachgewiesen werden, in 77 Fällen wurde die namentlichen Verewigung der Toten auf einem sowjeti-schen Ehrenfriedhof in Deutschland angeregt. In 60 Fällen konnten Hinweise auf ursprüngliche Begräbnisstätten im Ausland gegeben werden.
2. 2015 wurden bisher 60 Auskunftsersuchen bearbeitet, wobei 10 der gesuchten Grab-stätten gefunden und in 50 Fällen namentliche Verewigungen von gefallenen Rotarmisten auf sowjetischen Ehrenfriedhöfen angeregt wurden. Als Beitrag zur Unterstützung von Sanierungs- und Neugestaltungsprojekten sowjetischer Ehrenfriedhöfe wurden Revisionen der Registerunterlagen in folgenden Städten und Gemeinden des Landes Brandenburg durchgeführt:
- 15827 Blankenfelde-Mahlow (TF), OT Blankenfelde, Berliner Damm;
- 15831 Blankenfelde-Mahlow (TF), OT Glasow, Berliner Chaussee;
- 17291 Prenzlau (UM), Stadtpark;
- 03253 Doberlug-Kirchhain (EE), Hauptstraße.
Dabei konnten die persönlichen Daten von insgesamt 400 gefallenen oder verstorbenen Rotarmisten ermittelt werden, die bislang entweder als Unbekannt galten oder nirgendwo registriert waren. Jetzt können sie ihre Namen und Grabstätten zurückerhalten, die in den Wirren der Nachkriegszeit abhanden gekommen waren.

Dr. Wolfgang Ditting

Ein schöner Freundschaftsnachmittag im Zeichen des Internationalen Frauentags 2015

Am 11. März hatte die Brandenburgische Freundschaftsgesellschaft e.V. Eberswalde zu einer Veranstaltung eingeladen, auf der wir lieben Besuch aus Berlin begrüßen konnten – Frau Brigitte Großmann vom Verein „Berliner Freunde der Völker Russlands“ mit ihrem Mann.
Zu Beginn wurden den anwesenden Frauen vom Vorsitzenden zum Internationalen Frauentag die herzlichsten Glückwünsche ausgesprochen, und jede Frau bekam eine Rose überreicht. Nach leckerem selbstgebackenen Kuchen und Kaffee kamen wir zum Thema des Nachmittags: Erlebnisse und Erinnerungen von Deutschen und Sowjetbürgern, deren Staaten es schon lange nicht mehr gibt.
Frau Großmann, Lehrerin im Ruhestand, hat sich diesem Thema gestellt und eine Do-kumentation mit sehr berührenden Fotos, Berichten und Briefen unter dem Titel „Freunde zum Anfassen“ zusammengestellt und als kleines Buch im Spätherbst 2014 auf eigene Kosten herausgebracht. Der ehemalige Ministerpräsident unseres Landes Brandenburg, Matthias Platzeck, schrieb im August 2014 dazu ein Vorwort.
Diese persönlichen Erinnerungen sind ihren ehemaligen Schülern der Jahrgänge 1981-1989 sowie den russischen, belarussischen und ukrainischen Freunden gewidmet. Mit ihrer freundlichen und sympathischen Ausstrahlung hatte Brigitte Großmann die Teil-nehmer schnell in ihren Bann gezogen. In ihrem Vortrag sprach sie über die persönlichen Erlebnisse, die sie gemeinsam mit ihren Schülern bei Freundschaftstreffen mit Sowjetsol-daten hatte, zitierte aus ihrem Buch und zeigte dazu eigene Fotos von den Begegnungen. Aus den Darlegungen wurde deutlich, dass die „Deutsch-Sowjetische Freundschaft“ ein inneres Bedürfnis der Beteiligten war. Sie wollten die jeweiligen Partner näher kennen lernen und dabei erfahren, woher sie kamen, wie sie lebten und was sie bewegte.
Die Ausführungen von Frau Großmann waren für die Teilnehmer Anlass, im Anschluss an den Vortrag aus eigenem Erleben zu berichten und ähnliche Erfahrungen darzulegen. Die Veranstaltung war eine schöne Bereicherung unserer Freundschaftsarbeit und wird weitere Impulse auslösen.

Waldemar Hickel

Der Verein ist eingetragen beim Amtsgericht Potsdam mit der Nr. VR 412 und vom Finanzamt mit der Steuer-Nr. 046/141/00074 als gemeinnützig anerkannt.
Bankverbindung: Mittelbr. Spk. IBAN: DE09 1605 0000 3503000096 BIC: WELADED 1PMB
ViSdP: Vorsitzender Bernd Muck ber.mu@web.de http://www.bfg-ev.org

Freundschafts - Echo 1 / 2018 -------------------------------------------------------- Mitteilungsblatt der Brandenburgischen Freundschaftsgesellschaft e. V. für Regionalverbände, Basisgruppen, Mitglieder und Sympathisanten Unsere Gäste am 7./8. Mai in Potsdam Albina (Lehrerin) und Leonid (Oberfähnrich a. D.) Orlov

Brandenburgische Freundschaftsgesellschaft e.V. | brafgesell@aol.com